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Giengen an der Brenz mit den Teilorten Hürben und Burgberg

Hürben

HÜRBEN stellt nicht nur aufgrund seiner idyllischen Lage im Hürbetal einen Anziehungspunkt für Besucher aus nah und fern dar, sondern vor allem durch das weithin bekannte Tropfsteinparadies Charlottenhöhle. Eine solche Höhlen-Entdeckungstour ist nicht nur für Kinder ein großes Abenteuer, sondern auch für Erwachsene absolut sehenswert.

Die Charlottenhöhle ist mit 587m eine der längsten begehbaren Schauhöhlen Deutschlands, bietet eine Vielfalt verschiedener Tropfsteinformen und ist ein wirkliches Wunderwerk der Natur. Neben Spuren, die einst Höhlenbären hier hinterlassen haben, findet man märchenhafte Formationen, wie den Berggeist, die Schatzkammer und den Göttersaal. 

Da die Höhle mit knapp 35.000 Besuchern pro Saison (April-Oktober) einen Besuchermagneten darstellt, ist geplant, mit Hilfe des EU-Förderprogramms LEADER+ ein Höhlenzentrum zu errichten, welches nicht nur Anlaufstelle für die Charlottenhöhle, sondern auch Portal für die Höhlen im Lonetal und der Brenzregion sein wird. Hier soll der Gast, Wanderer und Radfahrer die Möglichkeit haben, sich zu informieren und zu rasten.
Ein weiteres Kleinod ist das in der Mitte von Hürben gelegene Stadtmuseum - hier findet man reiche Zeugnisse aus der Vergangenheit und viele interessante Exponate bezüglich der Geschichte in und um Giengen.

Burgberg

Im Teilort BURGBERG ist das gleichnamige Schloß beheimatet. Ebenso erblickt man hier die "Mühle Burgberg", eine alte Grob- und Mahlmühle, die von der Interessensgemeinschaft Historisches Burgberg e.V. restauriert wird. Bereits jetzt kann man wieder ein Mühlrad sehen, welches sich munter dreht. Es bestehen Pläne, einen Ausbau als Museums- und Schaumühle zu realisieren. Die Umgestaltung der Mühle Burgberg soll dabei ebenfalls ein LEADER+-Projekt werden. Ebenso soll hier die Möglichkeit gegeben sein, auf kulturelle Besonderheiten Burgbergs aufmerksam gemacht zu machen.

Giengen

GIENGEN, eine freundliche Stadt mit stolzer reichsstädtischer Vergangenheit, ist seit Jahrhunderten wirtschaftlicher Mittelpunkt des unteren Brenztales. Der alte Stadtkern trägt auch heute noch die unverwechselbaren Züge staufischer Baumerkmale, überragt von der Stadtkirche mit ihren beiden ungleichen Türmen und den mächtigen Resten der Burgmauer auf der Westseite.

Schranne Stadtmauer

Ebenso sehenswert ist auch die Schranne, ein Kornspeicher der 1869 nach den Vorbildern der Renaissance erbaut wurde und heute, nach stilgerechter Sanierung, "der" Veranstaltungsort für Ausstellungen, Kulturevents und Feste in Giengen ist.

Bei einem Spaziergang warten diese und andere versteckte Schönheiten auf ihre Entdeckung. Zum vielfältigen kulturellen Angebot der Stadt tragen ebenso Konzerte wie auch Theater, Kleinkunstveranstaltungen und traditionelle Feste bei. Eine Besonderheit ist das Giengener Kinderfest auf dem Schießberg, das seit über 300 Jahren am "Pfingstdienstag" gefeiert wird.

 Ebenso gilt Giengen als Geburtsstadt des Teddys; hier ist der Sitz der Firma Steiff mit angeschlossenem Margarete-Steiff-Museum, Werksverkauf und dem jährlich stattfindenden Steiff-Festival.

 


 

 


 



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