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Holzkirch

Holzkirch liegt an der Straße Ulm-Gerstetten auf der nördlich an das Lonetal angrenzenden Albhochfläche. Der Turm der ev. Pfarrkirche St. Barbara ist als Wahrzeichen Holzkirchs weithin zu sehen.
1362 erstmals urkundlich erwähnt, gehörte der Ort zur Herrschaft Albeck und wurde von deren Besitzer, dem Grafen Heinrich von Werdenberg, 1385 samt Kirchensatz, Zehntrechten und Widumshof an die freie Reichsstadt Ulm verkauft.
1803 kam Holzkirch mit Ulm an Bayern, 1810 an Württemberg. Heute ist Holzkirch selbstständige Gemeinde des Alb-Donau-Kreises, angeschlossen dem Verwaltungsverband Langenau.

Die Kirche St. Barbara

Ist eine der schönsten und originellsten Ulmischen Landkirchen. Der spätromanische Wehrturm aus der Zeit um 1150 gewährte in unruhigen Kriegszeiten der ganzen Dorfbevölkerung Schutz. Der Besucher tritt durch ein Tor in der massiven Kirchhofmauer. Das Erdgeschoss des Turms besitzt ein schönes frühgotisches Gewölbe.
Das spätgotische Kirchenschiff und der Chor mit Netzgewölbe stammen von 1486 und sind wie die vertäfelte Holzdecke und das Chorgestühl im Originalzustand erhalten.


Das Altarblatt des barocken Hochaltars in Schwarz, Rot und Gold mit der Abendmahl-Darstellung wurde 1662 vom Ulmer Künstler Johann Stölzlin geschaffen. Neben den Figuren Moses und Johannes des Täufers ließ sich der damalige Holzkircher Pfarrer Johannes Sattler portraitieren.

 

Ventilbrunnen, 1891

1881 wurde Holzkirch an die Albwasserversorgung angeschlossen. Damit war die Voraussetzung für die Errichtung von Ventilbrunnen gegeben, welche die Hülen mit ihrer problematischen Trinkwasserqualität ablösten. In Holzkirch stehen noch zwei dieser schönen Exemplare.

Nebelsee

Der Nebelsee ist die künstlich angelegte Hüle des ehemaligen Maierhofes Schmidweiler, 2 km östlich von Holzkirch im Hinteren Feld, ein Hof von beachtlicher Größe, der schon 1385 erwähnt wird (Ulm erhält in diesem Jahr den Hof von den Grafen von Werdenberg) und der vermutlich im 30jährigen Krieg abgegangen ist.

Dorfhüle

Die gegenüber dem alten Schulhaus gelegene Hüle ist die letzte von ursprünglich etwa acht Hülen in Holzkirch. Sie dienten vor dem Anschluss an die Albwasserversorgung als Wasserreservoir des Ortes, vor allem als Viehtränke. In ihnen wurde das Regenwasser aufgefangen. Heute dient sie nur noch als Feuerlöschteich.

Wallanlage

Im Nordwesten der Gemarkung Holzkirch, in der Kletthalde, lassen sich noch Spuren einer vorgeschichtichen Wallanlage ausmachen. Ein halbkreisförmig verlaufender Steinwall liegt direkt an der Hangkante des Trutteltales, welches ins Lonetal führt.
Die Höhe des Walles beträgt noch bis ein Meter. Die Anlage erstreckt sich auf einer Fläche von 50 bis 80 Meter.

Hägle, ehemalige Burg

Knapp 1 km südöstlich von Holzkirch finden sich "Im Hägle" spärliche Reste einer Burg (Burggraben).
Überliefert ist, dass Heinrich von Bernstadt im Jahr 1366 seinen "Burgstall zum Hag" an Graf Heinrich von Werdenberg verkaufte.








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