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(Foto: Guido Serino).

Archäopark Vogelherd

Die Höhlenfunde vom Vogelherd besitzen einen herausragenden und universellen Wert für die Menschheit. Der Archäopark Vogelherd umrahmt die Vogelherdhöhle und vereint damit Höhlenfundort und Originalfunde an einem Platz. Im Außenbereich des Archäoparks wird das Leben unserer Vorfahren in der Steinzeit lebendig. Die Themenplätze und Mitmach-Stationen entlang des Erlebnisrundweges laden zum Entdecken und Erforschen ein. Diese interaktive Präsentation der Steinzeit macht den Besuch im Archäopark Vogelherd spannend und lehrreich zugleich.



Website

www.archaopark-vogelherd.de



(Foto: Heiko Grandel).

Infozentrum mit Schatzkammer

Halbrund konzipiert und unter einem Graswall versteckt fügt sich das Infozentrum des Archäopark Vogelherd in die Landschaft ein. Einzig der Eingang sowie der Zugang zum Parkcafé am Vogelherd bieten eine Öffnung in diesen Wall. Die gesamte Front zum Innenhof ist verglast und bietet aus jeder Position eine freie Sicht auf den Hügel des Vogelherds. Zwei originale Fundstücke aus dem Vogelherd, das Mammut und der Höhlenlöwe, werden in der Schatzkammer des Archäopark Vogelherd präsentiert. Jeweils in einer Vitrine stehen sie zentral im Raum, so dass man sie von allen Seiten betrachten kann. Ein Film, über den Arbeitsprozess vom Rohstück bis zur fertigen Figur, untermalt die Stimmung.

Themenplätze

Platz der Jagd
Die Jagd spielte eine bedeutende Rolle im Leben der paläolithischen Jäger und Sammler.
Lager der Mammutjäger
Nach einer erfolgreichen Jagd fanden sich alle wieder im Lager zusammen.
Platz der Begegnung
Zog man durch die Lande, konnte man anderen Menschen begegnen, manchmal sogar anderen Menscharten.
Platz des Feuers
Die Wärme, das Flackern, das Prasseln – seit einer Million Jahren versammeln sich Menschen um das Feuer und genießen seine Vorzüge.
Platz der Kunst
Was haben Religion, Kunst, Schmuck und Musik gemeinsam?

Herman-Mohn-Rundweg

Ein wesentlicher Bestandteil des Archäoparks Vogelherd ist der Rundweg, auf den man sich im Außenbereich begibt. Es gibt Vieles zu entdecken. In Ruhe können Sie sich mit Fragen zur Eiszeit beschäftigen. Antworten und Denkanregungen finden Sie auf Ihrem Weg. Laute, Gerüche, Spuren und Losungen von eiszeitlichen Tieren – prüfen Sie Ihr Wissen.

Skulpturenpfad

Die Vogelherdhöhle ist eine der reichsten Fundstellen für eiszeitliche Kunst auf der Schwäbischen Alb. Diese, zumeist nur wenige Zentimeter großen Figuren, zeugen von einer einzigartigen Schöpferkraft. Dreizehn dieser Figuren werden in direkter Nähe zur Fundstelle vergrößert auf dem Skulpturenpfad ausgestellt.

FUNDHÖHLEN

Bocksteinhöhle

Funde aus der Bocksteinhöhle lassen sich auf 50.000 bis 70.000 Jahre zurückdatieren, die Bocksteinhöhle gilt damit als ältester Siedlungskomplex des Neandertalers in Süddeutschland.

FUNDHÖHLEN

Hohlenstein

Im Hohlenstein-Stadel im Lonetal wurde mit dem Löwenmensch die älteste Tier-Mensch-Figur der Welt gefunden.

FUNDHÖHLEN

Vogelherdhöhle

Weltberühmt wurde die Vogelherdhöhle bereits 1932 durch den Fund von 11 Figuren aus Mammutelfenbein, die mit einem geschätzten Alter von 32.000 Jahren zu den ältesten Kunstwerken der Welt gehören.

ENTDECKEN

HöhlenErlebnisWelt

Die HöhlenErlebnisWelt erwartet die Besucher mit einem vielfältigen Angebot: Bestaunen Sie die Charlottenhöhle - mit 587 m eine der längsten begehbaren Schauhöhlen Süddeutschlands. Im HöhlenSchauLand verspricht die Erlebnisausstellung „Faszination Höhle.Mensch.Natur“ eine Wissensvermittlung rund um die Erdgeschichte auf unterhaltsame Weise.

WELTERBE

Eiszeitkunst

Bei Ausgrabungen in den Lonetalhöhlen wurden im Laufe des 20. Jahrhunderts mehrere kleine, meist vollplastische Elfenbeinfiguren entdeckt. Die mit Steingeräten aus Mammutstoßzähnen geschnitzten Plastiken sind die weltweit ältesten Belege beweglicher Kunst.

WELTERBE

Löwenmensch

Die meisterhaft aus dem Stoßzahn eines Mammuts geschnitzte, weltweit einzigartige Figur verbindet tierische mit menschlichen Attributen und gibt uns einen faszinierenden Einblick in das komplexe Weltbild unserer frühesten Vorfahren.

WELTERBE

Ausgrabungen im Lonetal

Die archäologische Erforschung des Lonetals verlief in mehreren Phasen, immer geprägt von jeweils aktuellen Theorien und Wissenschaftsverständnissen.

GESCHICHTE

Die Mammutjäger vom Lonetal

Lange bevor der moderne Mensch auf der Bildfläche erschien, lebten Neandertaler vor 50.000-70.000 Jahren rund um die Höhlen des Lonetals.

GESCHICHTE

Die Schamanin vom Lonetal

Sie war die Heilerin und Seherin und damit das wichtigste Stammesmitglied der Menschen im Lonetal vor 40.000 Jahren.

GESCHICHTE

Tiere der Eiszeit

Fundstücke aus dem Lonetal geben einen eindrucksvollen Einblick in die Lebensweise der damaligen Menschen und die damals lebende Tierwelt. Mammut, Wollnashorn, Höhlenlöwe und Riesenhirsch lebten damals im Lonetal und waren ständige Wegbegleiter der frühen Menschen.

WANDERN

Neandertalerweg

Die Vogelherdhöhle, der Hohlenstein und die Bocksteinhöhle sind die Fundorte der ältesten figürlichen Kunstwerke der Menschheit. Der Neandertalerweg führt Sie zu diesen herausragenden archäologoischen Fundstätten und ist ideal mit einem Besuch des Archäoparks zu verbinden.

RADFAHREN

Lonetal-Radweg

Eine Radtour durch das gesamte Lonetal ab Bahnhof Amstetten bis zur Mündung der Lone in die Hürbe mit Beobachtungsmöglichkeiten der Flora und Fauna.

RADFAHREN

Eiszeittäler

Die Tagestour verbindet auf rund 74km die beiden UNESCO-Welterbe-Täler Achtal und das Lonetal.

RADFAHREN

Donautäler

Der Donautäler Radweg erschließt auf rund 300 Kilometern 14 Nebentäler der Donau, darunter auch das Lonetal über den Abzweig Ulm oder Günzburg.

RADFAHREN

ADK 3

Familientagestour durchs Langenauer Ried, ins Lonetal zu den Steinzeithöhlen und auf die Alb mit mittleren Steigungen.

UMGEBUNG

Eselsburger Tal

Das Eselsburger Tal mit den Steinernen Jungfrauen, einer spektakulären Felsformation, liegt in unmittelbarer Umgebung zum Lonetal.