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Quartär (vor 1,8 Millionen Jahren bis heute)

Das Quartär ist die jüngste Epoche der Erdgeschichte, die vor 1,8 Millionen Jahren begann und die bis heute andauert. Sie wird in das Pleistozän und das Holozän, das vor 10.000 Jahren begann, unterteilt

Klimaschwankungen bestimmen das Quartär

Das Quartär ist klimatisch durch starke Temperatur- schwankungen geprägt, die unterschiedliche Kalt- und Warmzeiten verursachten. Gründe liegen u.a. in astronomischen Parametern, wie der Neigung der Erdachse oder der Umlaufbahn der Erde um die Sonne, sowie in tektonischen Bewegungen, die wiederum Änderungen der Meeresströmungen bedingen. 

Während der Kaltzeiten kommt es zu weitflächigen Vergletscherungen der Erdoberfläche, wobei zeitweise bis zu 30% des Festlandes mit Eis bedeckt sind. Durch diese massive Eisbildung kommt es zu einer deutlichen Absenkung des Meeresspiegels und es bilden sich Landbrücken zwischen einzelnen Kontinenten, wie der Bering-Brücke.

Die Klimaschwankungen wirken sich in Mitteleuropa besonders auf die Populationen der Säugetiere aus. Während den Warmzeiten sind in Mitteleuropa u.a. Waldelefanten, Waldnashörner, Flußpferde und Wasserbüffel heimisch, in den Kaltzeiten finden sich dagegen angepasste Tierarten wie Mammut, Wollhaarnashorn, Riesenhirsch und Höhlenlöwe in unseren Breiten ( Tiere der Eiszeit). Die Pflanzen können dem raschen Klimawechsel aufgrund der Barrieren nach Süden (Alpen und Mittelmeer) nicht folgen und sterben in den Eiszeiten weitgehend aus. Am Ende der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren ereilt die bei uns heimischen kälteangepassten Großsäuger wie Mammut, Wollnashorn, Riesenhirsch und Steppenwisent dasselbe Schicksal.

Der moderne Mensch entwickelt sich

Am Anfang des Quartärs, vor knapp 2 Millionen Jahren, beginnt mit dem Homo Habilis die Entwicklung der Gattung Mensch. Diese Art ist bereits in der Lage, einfache Werkzeuge herzustellen. Homo Erectus ist die erste Spezies, die vollständig aufrecht gehen kann und deren Hirnvolumen größer als 1 Liter ist. 

Vor ca. 1.000.000 Jahren verlassen unsere Urahnen ihren Ursprungskontinent Afrika in Richtung Europa und Südostasien.

Vor etwa 500.000 Jahren erreichen unsere Vorfahren erstmals Europa, wo sich vor ca. 300.000 Jahren der Neandertaler, ein besonders robuster, auf kalte Klimazonen spezialisierter Menschentyp, herausbildet. Mit 1400 Kubikzentimetern Hirnvolumen übertrifft das Gehirn von Homo neanderthaliensis sogar das des modernen Menschen um 100 Kubikzentimeter. Vor 30.000 Jahren starben die Neandertaler, vermutlich aufgrund mangelnder Anpassungsfähigkeit, aus.

Erste Zeugnisse menschlicher Kultur im Lonetal

Der moderne Mensch Homo Sapiens betritt vor 100.000 Jahren zum ersten Mal die Weltbühne. Als erste Art ist der Homo Sapiens in der Lage, sein Umwelt aktiv und bewußt zu gestalten. Eindrucksvolle erste Belege dieser kreativen Kraft sind die kulturhistorisch einmaligen Funde im Lonetal ( Der Löwenmensch), die als eine der ersten Kunstwerke der Menschheitsgeschichte gelten.

Heute ist der Mensch in der Lage, nicht nur kleine Kunstwerke anzufertigen, sondern seine Lebensräume auch großräumig und auf Dauer zu beeinflussen. Vor etwa 100 Jahren beginnen Menschen der Gattung Homo Sapiens durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe und die Emission von Treibhausgasen erstmals in globalem Maßstab in ihre Umwelt einzugreifen - mit  noch ungewissem Ausgang. 4,5 Milliarden Jahre Erdgeschichte haben uns jedoch vor allem eines gelehrt: Keine Art lebt ewig.





 

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