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Jura (vor 206-144 Millionen Jahre)

Als Jura wird die Zeit vor 206 bis 144 Millionen Jahre bezeichnet. Das Jura wird nach seinen Gesteinsschichten unterteilt in die Epochen

  • Schwarzer Jura (vor 206-180 Millionen Jahren)
  • Brauner Jura (vor 180-160 Millionen Jahren)
  • Weißer Jura (vor 160-144 Millionen Jahren).

Die Geschichte des Lonetals beginnt

Im Weißen Jura, vor etwa 150 Millionen Jahren, entstanden die auffallenden hellen Felsen des Lonetals. 

Während dieser Zeit waren weite Teile Deutschlands unter Wasser. Süddeutschland war damals weitgehend vom warmen, subtropischen Jurameer, einem Randmeer der Tethys, überflutet. Das Klima zu dieser Zeit war deutlich wärmer als heute, die Wassertemperaturen lagen bei 20-23°C. Dieses Klima ermöglichte es riffbildenden Organismen wie den Korallen in der Region der heutigen schwäbischen Alb zu leben. Die Küste lag damals ca. 50-100 Kilometer westlich von München, also unweit vom heutigen Lonetal.

Diese riffbildenden Organismen wuchsen aus dem Meeresboden empor und bildeten große tropische Riffe, die zum Teil bis an die Wasseroberfläche reichten, wie man das auch von heutigen Korallenriffen her kennt. Das Gestein, das im Laufe der Zeit aus diesen Riffen entstand, ist der sogenannte Massenkalk, ein extrem hartes und widerstandsfähiges Gestein, das den Jahrmillionen der Verwitterung und Erosion besser standhielt, als weicheres Gesteins und das somit auch heute noch auf der Schwäbischen Alb zu sehen ist. Die im Lonetal zu findenden hellen Felsen sind damit die Reste eines 150 Millionen Jahre alten Riffes, in dessen Meer eine faszinierende marine Tierwelt mit gigantischen Ichtyosauriern, Haien und Krokodilen lebte.

Einmalige fossile Funde auf der Schwäbischen Alb

Weltweit berühmte Fossilien, die einen faszinierenden Einblick in die damalige Tierwelt geben, wurden unweit des Lonetals in den Schieferbrüchen bei Holzmaden entdeckt. 

 
Abbildung:
Die Tierwelt des Lonetals vor 150 Millionen Jahren. Riesige, bis zu 18 Meter große Ichtyosaurier waren damals im Jurameer über der schwäbischen Alb vertreten.

Die am häufigsten gefundenen Reptilienfossilien der Jurazeit sind die Ichtyosaurier, bis zu 18 Meter große Nachfahren der landlebenden Dinosaurier. Diese delphinähnlichen Tiere mussten zum Atmen an die Oberfläche kommen. Wie Säugetiere brachten sie lebende, bereits vollentwickelte Jungtiere zur Welt. Sie waren schnell schwimmende Jäger, die sich von Tintenfischen und Fischen ernährten. Auch Haie und urzeitliche Krokodile dürften häufige Bewohner des Jurameeres gewesen sein. Doch an der Spitze der Nahrungspyramide stand ein anderes Reptil: Liopleurodon war mit 25 Metern das größte Raubtier, das je auf unserem Planeten lebte. Selbst die großen Ichtyosaurier, Haie und Krokodile dürften auf seiner Speisekarte gestanden haben. Auch der gigantische Leedsichtys, mit bis zu 27 Meter Länge der größte Fisch, der jemals existierte, war eine beliebte Beute des Liopleurodon. 


Abbildungen: Giganten im Jurameer - Ichtyosaurier, Plesiosaurier, Liopleurodon


Dinosaurier eroberten die Erde

Auch an Land hatten riesige Dinosaurier und Flugsaurier ihre Blütezeit. Niemals zuvor oder danach war das leben so riesig wie in der späten Jurazeit. Diplodocus war wohl das größte Tier, das jemals auf der Erde existiert. Diplodocus dürften bis zu 45 Meter lang, 5 Meter hoch und über 30 Tonnen schwer geworden sein. Die Herrschaft der Dinosaurier sowohl an Land als auch im Wasser dauerte bis an das Ende der Kreidezeit, als vermutlich eine kosmische Katastrophe den Untergang der Dinosaurier besiegelte.

  Weiter zur Kreidezeit



 

Surftipps:

BBC - Dinosaurs - Jurassic

BBC-Dinosaurs - Liopleurodon

BBC-Dinosaurs - Ophtalmosaurus (Ichtyosaurier)

BBC-Dinosaurs - Leedsichtys

DVD-Tipps:

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Monster der Tiefe - Im Reich der Urzeit

 

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Dinosaurier - Im Reich der Giganten
 
 

Buchtipps:

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Monster der Tiefe. Im Reich der Urzeit....
 
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Der grosse Atlas der Urgeschichte
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Als Deutschland am Äquator lag

 



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